Taisho-Sanke Koi

Taisho-Sanke Koi
Taisho-Sanke Koi

Taisho Sanke ist die Abkürzung für Taisho Sanshoku. Sanshoku bedeutet dreifarbig. Taisho nennt man die Zeit, in der der Koi bekannt wurde. Unter den Experten ist auch er sehr begehrt und vor allem teuer.

Die ersten Züchtungen sind ungefähr seit 1868 bekannt. Er ist dem traditionellen Koi sehr nahe, denn er hat die Grundfarbe weiß, sowie rote und schwarze Flecken. Wichtig ist auch hier, dass die roten Flecken ein ausgeprägtes, dunkles Rot aufweisen und vor allem schön gleichmäßig verteilt sind. Die Grundfarbe weiß darf keine Abstufungen enthalten, sie sollte blütenweiß sein. Am Kopf ist wichtig, dass das Rot nicht über die Augen reicht und kein Schwarz am Kopf enthalten ist. Besonders beliebt scheinen runde Schwarzmarkierungen zu sein. Die Brustflossen enthalten Sumi-Streifen .

Untergliedert werden die Taisho Sanke in zum Beispiel Aka Sanke (was soviel wie roter Sanke heißt), der sich vor allem durch sein sehr schön durchgehendes Rot vom Kopf bis zum Schwanz auszeichnet und es durchaus viel Arbeit braucht, um ein Exemplar zu bekommen. Auch sehr begehrt ist der Kuchibeni Sanke, weil er einen roten Lippenfleck hat und das begehrte Sumi (Kuchibeni ist japanisch und heißt Lippenstift, nicht umsonst ist dieser Koi bei Frauen sehr beliebt).

Der Sanke wird also vor allem auch durch das bei den Japanern begehrte Sumi und durch seine Dreifarbigkeit zu einem Muss für jeden Gartenteich.